Was ist Finaltype ?

Finaltype ist ein offenes Kollektiv aus Gestalterïnnen, Künstlerïnnen und Lehrenden. Wir verstehen Gestaltung als ästhetische Praxis, die sich nicht mehr nur im Werk, sondern im Prozess selbst verwirklicht. So forschen und lehren wir. → Unsere Philosophie

¶ Experten für Formqualität
¶ Schriftentwurf & Fontproduktion

Monoflow

TYPEDESIGN VON PROF. HANS R. HEITMANN UND JOHANNES AMMON

____ Ein Monospace-Font mit menschlichen Einflüssen und eigenständigem Charakter. Gleichmäßiges Satzbild dank speziell optimierter Buchstabenabstände. Perfekt zum Programmieren oder für die Anwendung im Grafik- und Corporate Design. Die Monoflow besticht durch bemerkenswerte Lesbarkeit, auch in kleinsten Größen.

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Arccus Slab

von PROF. HANS R. HEITMANN

____ Egyptienne / Slabserif. Die Kursive zeigt optimalem Kontrast zur Geradestehenden und keine Verklecksungen in spitzen Winkeln. Fokus auf Lesbarkeit in kleinen Größen, ohne Kompromisse in der Formqualität. Gemäßigte Serifenbetonung, um Mengentext in Print und Screen zu gewährleisten. Versalsatz in Finaltypequalität.

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Arccus Serif

von PROF. HANS R. HEITMANN

____ Klassische Antiqua an der Grenze zur Übergangsantiqua. Eine Kursive mit optimalem Kontrast zur Geradestehenden abgeleitet von Kursiven des ausgehenden 16. Jahrhunderts. Lesbarkeit in kleinen Größen, ohne Kompromisse in der Formqualität. Übergänge der Serifen zu den Schäften verlaufen eckig, jedoch nicht rechtwinklig.

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Arccus Sans

von PROF. HANS R. HEITMANN

____ Humanistische Serifenlose und eine Kursive mit optimalem Kontrast zur Geradestehenden, ohne Verklecksungen in den spitzen Winkeln. Fokus auf Lesbarkeit in kleinen Größen, ohne Kompromisse in der Formqualität. Weiche Schaftabschlüsse, um einer Scharfkantigkeit entgegen zu treten.

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Arccus Didone

von PROF. HANS R. HEITMANN

____ Klassizistische Antiqua mit reduzierter Versalgröße und eine Kursive mit optimalem Kontrast zur Geradestehenden, beeinflusst vom Kupferstichduktus. Fokus auf Lesbarkeit in kleinen Größen, ohne Kompromisse in der Formqualität. Das Haarstrichvolumen wurde für kleine Größen optimiert.

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»Geóso« (Font)

TYPEDESIGN VON PROF. HANS R. HEITMANN

____ Eine humanistische Serifenlose mit geometrischen Einflüssen – ohne Kompromisse in der Formqualität. Die Geóso kommt in 18 Schnitten und beinhaltet Zeichen für die Anwendung in 37 Sprachen. Mit ihren dicktenkompatiblen Schnitten und einem ausgefeilten Ziffernsystem hebt sie sich von der Masse an geometrischen Serifenlosen ab.

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»Distel« (Display‑Font)

TYPEDESIGN VON PROF. HANS R. HEITMANN

____ Eine dekorative Schrift, abgeleitet von einer Unziale aus dem Konzept unserer Augsburger Schriftlehre. Die spitzige »Distel« eignet sich hervorragend für Anwendungen im Display-Bereich und überrascht dennoch durch ihre außerordentliche Lesbarkeit. Sie birgt Akzentzeichen für mehr als 37 Sprachen und zahlreiche Alternativfiguren.

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»Romis« (Font)

TYPEDESIGN VON PROF. HANS R. HEITMANN

____ Eine römische Versalschrift durch die Brille der Renaissance. Individuelle Serifenformen und der Verzicht auf geometrische Geraden sind Ausdruck unserer humanistischen Interpretation. Kapitälchen anstelle von Kleinbuchstaben, eine schmale Oblique, und verschiedene Schnitte, die auch in kleineren Schriftgraden funktionieren, machen die Romis flexibel einsetzbar.

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Unsere Hausschrift »Benedikt«

TYPEDESIGN VON PROF. HANS R. HEITMANN

____ Eine außergewöhnliche Renaissance-Antiqua mit einer provokativen Kursiv. Die »Benedikt« hat ihren Ursprung in einer Auftragsarbeit für das Hans-Benedikt-Studienzentrum in Augsburg. Von der Interpretation einer römischen Monumentalschrift in Edelstahl bis zu einem ausgewachsenen Font – unserer Hausschrift »Benedikt«.

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Schriftsysteme

von PROF. HANS R. HEITMANN

____ Unsere zwei Superfamilies Arccus und Komplex folgen über zahlreiche Schnitte und Schriftstile hinweg dem Prinzip der Dicktengleichheit. An dieser Stelle beleuchten wir die Hintergründe und Vorteile eines solchen Systems. Zwei ausgewachsene Schriftsysteme, dicktenkompatibel in nie dagewesener stilistischer Vielfalt und Konsequenz. **Eine echte Weltpremiere.**

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Besserer Blocksatz im Web

von JOHANNES AMMON

____ Im dritten Teil unserer Blocksatz-Reihe zeigen wir, wie man Blocksatz im Web konkret verbessern könnte. Außerdem liefern wir unkonventionellere Ansätze für eine Zukunft mit besserem Blocksatz im Web – und zeigen, wie die aussehen könnte.

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Blocksatz im Web

von JOHANNES AMMON

____ Wie funktioniert digitaler Blocksatz? Und warum sieht Blocksatz im Web so schlimm aus? Im zweiten Teil unserer Blocksatz-Reihe gehen wir den Chancen und Problemen von digitalem Blocksatz auf den Grund. Warum ist guter Blocksatz im Jahr 2020 immer noch ein Problem?

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Gutenbergs Blocksatz

von JOHANNES AMMON

____ Blocksatz wird heute oft schlecht umgesetzt – das ausgeglichene Satzbild der Gutenberg-Bibel hingegen wird von Gestalterïnnen bis heute als »meisterhaft« bezeichnet. Wie hat Gutenberg das geschafft? Was ist eigentlich guter Blocksatz und mithilfe welcher Parameter kann Blocksatz heute konkret verbessert werden? Diese Fragen behandeln wir in unserer Blocksatz‑Reihe.

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Fremder Planet, fremdes Alphabet

von JAN BAROW

____ Ein fiktives Alphabet für ein narratives PC-Adventurespiel. Einsatzort für die Schrift (und Setting des Spiels) ist eine futuristische Metropole am Rand eines gigantischen, von ewigem Nebel verhüllten Kraters. Fremdartig und ungewohnt, aber keineswegs unnahbar: Diesen Eindruck des Settings sollen die Schriftzeichen aufnehmen und verstärken.

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Abstrakte Kalligrafie

von KORBINIAN NIEẞNER

____ Eines unserer Schwerpunktthemen ist die abstrakte Kalligrafie, oder freie, bzw. gestische Kalligrafie. Es handelt sich hier bei um eine Spezialform des kalligrafischen Ausdrucks in Abgrenzung zur klassischen, formalen Kalligrafie, welche sich primär mit der Erzeugung von lesbaren Glyphen beschäftigt.

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Der Buchstaben­abstand

von PROF. HANS R. HEITMANN

____ Der Buchstabenabstand trägt wesentlich zur Lesbarkeit einer Schrift bei. Im Wortverbund kann er die optische Wirkung der Figurenform erheblich beeinflussen, die ästhetische Form gar vernichten. Deswegen meine ich, dass es vor allem bei Kleinbuchstaben nur einen richtigen Abstand gibt — er ist kaum variabel.

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DAS SCHARFE ẞ ALS GROẞBUCHSTABE

von PROF. HANS R. HEITMANN

____ Seit dem 29. Juni 2017 ist das ẞ Bestandteil der amtlichen deutschen Rechtschreibung. Nun, da die Figur offiziell ins Alphabet aufgenommen wurde stellt sich erneut die Frage: Wie sollte ein großes scharfes S gestaltet sein? Ein Kommentar.

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