Benedikt

Eine außergewöhnliche Renaissance-Antiqua mit einer provokanten Kursiv, abgeleitet aus einer römischen Interpretation in Edelstahl

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Eine Schrift mit Besonderheiten

Die Benedikt birgt eine Vielzahl an Besonderheiten. Einige fallen direkt auf, sie sind auch für das ungeschulte Auge auf den ersten Blick sichtbar – und dabei hochgradig funktional. Andere sind so subtil, dass sie von Anwenderïnnen und Lesenden oft gar nicht aktiv wahrgenommen werden. Was bleibt, ist ein ein Gefühl der Andersartigkeit und der menschlichen Wärme.

Viele der Varianten und Details in der Benedikt werden automatisch per OpenType-Feature eingesetzt. Userïnnen müssen sich nicht darum kümmern: Sie sieht einfach gut aus.

Kontextbedingte Alternativen wie hier beim »k« werden automatisch per OpenType-Feature eingesetzt, um den Grauwert zu optimieren, und ein menschlicheres Schriftbild zu gewährleisten. Diese Details machen die »Benedikt« aus.
Weitere kontextbedingte Varianten in der »Benedikt«
Userïnnen können zwischen sechs verschiedenen g-Variaten wählen.
A
Professionelle Ziffern für jeden Anwendungsfall: Versalziffern, Minuskelziffern – proportional und tabellarisch: Alles drin.

Entwurfsprozess

Die Entwurfsbasis für die Benediktfamilie entstammt den Versalfiguren in Edelstahlausführung für das Hans-Benedikt-Studienzentrum in Augsburg. Die Affinität zur römischen Monumentalschrift ist diesen Majuskeln deutlich anzusehen.

Kunst-Objekt: Pyramide auf dem Campus der Hochschule Augsburg mit Versalfiguren in Edelstahlausführung von Prof. Hans R. Heitmann
Kunst-Objekt: Pyramide auf dem Campus der Hochschule Augsburg mit Versalfiguren in Edelstahlausführung von Prof. Hans R. Heitmann
Detailsansicht Edelstahlausführung der Buchstaben B, E, N

Herausforderung war nun, weitere Schrift-Familienmitglieder zu entwerfen. Zunächst geradestehende Kleinbuchstaben, die das Monumentale der römischen Versalfiguren beibehalten und die sich von den üblichen klassischen Antiqualösungen absetzen — folglich eine römische Anmutung aufweisen: zum Beispiel säulenartige Schäfte, symmetrischer Aufbau und ein Versal-R auf Mittellänge.

3D-Rendering zeigt die Benedikt Kursiv, eingraviert in eine wachsartige, weiße Oberfläche

Provokante Kursiv

Natürlich benötigt man auch eine Kursiv dazu. Diesbezüglich war für mich auszuschließen, dass als Basis die Kursiven des 16. Jhd. in Frage kommen, da diese stilistisch gesehen weniger mit der Wiederentdeckung der Antike zu tun haben, als mit den kalligrafischen Entwicklungen des 15. und 16. Jhd. – folglich also eine große Distanz zu den römischen Figuren aufweisen.

Römische Kursive, sechstes Jahrhundert
Römische Kursive, 6. Jhd.

Römische Kursivschriften wurden u. a. in Wachstafeln eingearbeitet. Diese schmalen Figuren ohne nennenswerten Strichstärkenkontrast dienten als Inspirationsquelle für die Benedikt Kursiv, die in der Folge an heutige Rounded-Fonts erinnert. Nach unserer Finaltype-Philosophie muss der Auszeichnungscharakter einer Kursiv unbedingt gewährleistet sein! In dieser ungewöhnlichen Konstellation (Geradstehende aus der Monumentalschrift und Kursiv mit Wachstafel-Charakter) lassen sich Hervorhebungen mehr als deutlich umsetzen. Die Benedikt Kursiv stellt in Verbindung mit der Geradstehende also etwas völlig Neues dar, erfüllt die gewünschte Funktion hervorragend und ist obendrein historisch begründet.

3D-Rendering einer stilisierten römischen Wachstafel mit einer Inschrift (Pangramm) in der Benedikt Kursiv

Kapitälchen – aber richtig

Die »Benedikt« beinhaltet echte Kapitälchen, die sich in hervorragender Weise in das Schriftbild integrieren und die Schrift für den professionellen Einsatz qualifizieren. Die Akzentzeichen, Ziffern und Währungszeichen liegen ebenfalls in Kapitälchenausführung vor – bis hin zu den mathematischen Operatoren.

Kapitälchen vs. Großbuchstabensatz: Direkter Vergleich der echten Kapitälchen in der Benedikt mit einer Darstellung aus skalierten Versalien
Die Benedikt kommt mit Akzentzeichen für mehr als 36 Sprachen
Ebenbürtige Akzentzeichen: Wir sind der Meinung, andere Sprachen als Englisch und Deutsch sollten gleichrangig behandelt werden. Deshalb sind unsere Akzentzeichen mit genauso viel Sorgfalt gestaltet, wie die 26 Basisglyphen.
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